Category Archives: Drehpunkt Erde

Dublin

Dublin

Umgeben vom wilden Atlantik wehrt sich die kleine grüne Insel im Westen Großbritanniens erfolgreich gegen die wilden Fluten des Atlantiks. Horden von Touristen überschwemmen dieses Fleckchen Erde jedes Jahr – Aer Lingus sorgt dafür. Unzählige verschlafene Fischerdörfer laden über das ganze Land verteilt, mit ihren saftigen, grünen Wiesen zum Verweilen ein. Trotz der schönen Landschaft findet der Großteil des irischen Lebens doch in der pulsierenden Hauptstadt Dublin statt.

Tagsüber beherrscht das Shopping-Fieber die Stadt und Nachts übernimmt das Pub-Fieber die Aufgabe, die Menschenmassen in Bewegung zu halten. Zu tausenden schieben sich Nachtschwärmer durch die beleuchteten Straßen und Gassen, von einem Pub zum nächsten, um dem weltbekannten Nationalgetränk dem Guinness zu frönen. Dublin wirkt auf seine Besucher wie ein einziges riesiges Pub mit Wohn- und Einkaufsmöglichkeiten.

An jeder Ecke laden O’Brians, O’Neills und O’Sullivans auf ein dunkles Bierchen ein. Allen deren Geschmacksnerven, die Aufnahme des starken, herben Gesöffs verweigert, kann man nur zu einem der leichten, angenehm erfrischenden Cider raten. So finden auch alle Wein- oder Nichtbiertrinker (zu denen ich mich selber zähle) gefallen an den allnächtlichen Saufgelagen.

Irland hat sicher viel Mehr zu bieten als nur Dublin, aber wer einmal dem Charme von “Temple Bar“, der alten Bars und Trinktempel verfallen ist, kann sich nur noch schwer losreißen. Darum kommen die Wanderschuhe und der Rucksack zurück in den Reisekoffer und werden ausgetauscht durch eine angenehm weite Bierbauchhose und einem Pub-Führer. Außerhalb der Hauptstadt bestätigt Irland zweifellos seinen Ruf als – grüne Insel – ganz im Zeichen des Kleeblattes, aber Dublin selbst hätte sich den Titel „Blaue Metropole“ sicher verdient . . . (Dee)

Der Traum vom Haus

Einen gemeinsamen Traum haben wohl viele Deutsche, ein eigenes Haus. Mit Garten, in ruhiger Lage. Stadtnah und doch mitten in der Natur. Gute Anbindung an die Verkehrsnetze und Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe. Nette Nachbarn, eine kinderfreundliche Umgebung und ausgebaute Infrastruktur für Freizeitaktivitäten. Und und und … Sie merken sicher worauf das hinausläuft, auf Abstriche und Kompromisse – aber die Entscheidung liegt selbstverständlich beim Mann.

Worauf legen Sie Wert? Oder besser gesagt, was ist ihnen wichtiger. Will man wirklich engen Kontakt zu den Nachbarn? Muss der Garten wirklich so groß sein? Sind 20 Minuten Fahr zum nächsten Supermarkt wirklich nicht zu lange? Eine Hecke um das Grundstück oder lieber eine Mauer – das Ganze zwei oder doch drei Meter hoch (wobei sich das mit der Nachbarschafts-Frage abklärt). Mehr oder weniger Fenster – wenn die Putz-Frage mit der Partnerin geklärt ist (natürlich nur der Höflichkeit wegen, entscheiden tut der Herr der Schöpfung), kommen auch hier wieder die Nachbarn ins Spiel.

Aber lassen wir die vielleicht zwielichten Nachbarn und anderen Anwohner einmal außen vor (mit der Fenster-, Hecke-, Mauer-Frage haben sie genug mitentschieden). Von der im Winter zu erwartenden Schneemenge ausgehend und der zu erwartenden PKWs, lässt sich die Größe der Einfahrt berechnen. Zugleich ist Letzeres auch ein wichtiges Kriterium für die Ausmaße der Garage. Smart versus Familienkutsche (erneute Krisensitzung mit der Partnerin). Die Anzahl des geplanten Nachwuchses festgelegt, kommt der Garten wieder ins Gespräch. Sandkasten, ja, nein? Blumenbeete und Gartenteich? Gemüsegarten und Obstbäume? Nein, besser nur viel Rasen und -mähertraktor. Grün auf Grün der Einfachheit wegen. Dazu eine große Sonnenterasse und ein Gartenhäuschen.

Nun da die kleinen Details geklärt wurden, weiß man wieviel Geld für den eigentlichen Hausbau noch übrig ist … ich hoffe meiner besseren Hälfte gefällt mein Plan – schließlich entscheidet sie … (Dee)

Offline statt Online

Offline / Online

Alleine sein ist doof. Aber was macht man wenn man zwar nicht alleine sein will, aber auch keine Lust hat mit Freunden um die Häuser zu ziehen? Richtig. Man geht online und treibt sich in den „Social-Networks“ herum.

Facebook (500 Millionen), StudiVZ (6,2 Millionen), LinkedIn (70 Millionen), Xing (9 Millionen), … und wie sie alle heißen. Social-Networks gehören bei Vielen bereits zum festen Bestandteil des täglichen Lebens. Daran lässt sich grundsätzlich ja nichts aussetzen. Statt einer SMS greife ich viel häufiger auf die Nachrichten-Funktion dieser Portale zurück. Sogar Telefonate lassen sich hervorragend durch die Live-Chat Funktionen ersetzen.

Habe ich gerade keine Lust „zuzuhören“, dann gibt es halt solange keine Antwort für den Gesprächs-Partner, bis meine Finger wieder – wie eine gut eingespielte Squaredance-Gruppe – über die Tasten „tanzen“. Und obwohl ich ein Fan von diesen ungezwungenen, „stummen Unterhaltungen“ bin, kann auch das tollste dieser Web-Phänomene kann ein „echtes“ Schwätzchen mit unseren Lieben nicht ersetzen. Ein paar Flaschen Wein Freunden, Kaffee und Kuchen mit der Familie, es gibt viele Ereignisse bei denen ich das gemütliche Zusammensein mit meinen Mitmenschen genieße.

Bleibt lieber öfter mal offline, geht raus auf die Straße und lasst es ordentlich krachen. Doch falls euch mal langweilig ist, hinterlasst mir eine Nachricht auf Facebook, bin den ganzen Tag online, chatten??? :) lol … (dee)

3-Sterne-Rezepte

3-Sterne-Essen

„Ich lebe um zu essen“, ist das unausgesprochene, heimliche Motto vieler Leute – und nicht nur der Amerikaner.

Man sieht es an den vielen Fastfood-Ketten und Imbissbuden jeglicher Art, die wie Pilze aus dem Boden schießen. Sie sind nichts anderes als das Echo auf unseren Aufruf nach mehr Essen.

Ernährung ist unumgänglich und wichtig für unseren Körper, es ist der Treibstoff für unseren biologischen Motor der uns am Leben und in Bewegung hält. Nahrung ist pure Energie ohne die es uns nicht geben würde.

Doch müssen wir wirklich immer essen, viel und zweckentfremdet? Wieviel Mahlzeiten braucht den ein ausgewachsener Mensch – nicht mehr als 3 oder? Frühstück, Mittag- und Abendessen (vielleicht noch der eine oder andere Kaffee und Kuchen “Happen” dazwischen) – also sagen wir 3 ½.

Und die Qualität … keiner erwartet, dass nur 3-Sterne-Rezepte aufbereitet auf unserem Tisch landen, aber 800 Gramm „Fleisch-Matsch-Burger“ mit „Doppel-Käse-Schicht“ und extra „Bacon-Geschmacks-Einlage“? Ein „XXL Tropical-Summer-Time-Genuss-Eisbecher“ mit extra „Vanille-Sahne-Häubchen“ und „Schoko-Streusel-Finish“?

Ich könnte noch ewig über die aktuelle, zum reinen Zeitvertreib zweckentfremdete Nahrungsaufnahme der heutigen Gesellschaft berichten, aber meine Mikrowelle klingelt mich vom Notebook weg; Der Nachmittags-Snack ist fertig – eine große Portion Fertig-Tortellini mit Käse überbacken … naja, nicht ganz nach 3-Sterne-Küche. (dee)