„Ich lebe um zu essen“, ist das unausgesprochene, heimliche Motto vieler Leute – und nicht nur der Amerikaner.
Man sieht es an den vielen Fastfood-Ketten und Imbissbuden jeglicher Art, die wie Pilze aus dem Boden schießen. Sie sind nichts anderes als das Echo auf unseren Aufruf nach mehr Essen.
Ernährung ist unumgänglich und wichtig für unseren Körper, es ist der Treibstoff für unseren biologischen Motor der uns am Leben und in Bewegung hält. Nahrung ist pure Energie ohne die es uns nicht geben würde.
Doch müssen wir wirklich immer essen, viel und zweckentfremdet? Wieviel Mahlzeiten braucht den ein ausgewachsener Mensch – nicht mehr als 3 oder? Frühstück, Mittag- und Abendessen (vielleicht noch der eine oder andere Kaffee und Kuchen “Happen” dazwischen) – also sagen wir 3 ½.
Und die Qualität … keiner erwartet, dass nur 3-Sterne-Rezepte aufbereitet auf unserem Tisch landen, aber 800 Gramm „Fleisch-Matsch-Burger“ mit „Doppel-Käse-Schicht“ und extra „Bacon-Geschmacks-Einlage“? Ein „XXL Tropical-Summer-Time-Genuss-Eisbecher“ mit extra „Vanille-Sahne-Häubchen“ und „Schoko-Streusel-Finish“?
Ich könnte noch ewig über die aktuelle, zum reinen Zeitvertreib zweckentfremdete Nahrungsaufnahme der heutigen Gesellschaft berichten, aber meine Mikrowelle klingelt mich vom Notebook weg; Der Nachmittags-Snack ist fertig – eine große Portion Fertig-Tortellini mit Käse überbacken … naja, nicht ganz nach 3-Sterne-Küche. (dee)